Field Manager

Feldcontroller der Systeme XAtlas D und XAtlas E

Field Manager sind intelligente „Multi-Anwendungs-“ Einheiten mit einer Stand-Alone-Datenbank, die online von der XAtlas-Software aktualisiert wird. Sämtliche Vorgänge zu den verschiedenen Anwendungen – wie jene aus dem Bereich Zugangskontrolle, Sicherheit und Anwesenheitserfassung – lassen sich von den Vorrichtungen eigenständig ausführen.

FM II stellt die Verbindung zwischen den Feldgeräten (FD-Field Device und FE) des XAtlas-Servers her und übernimmt zudem die folgenden Funktionen:

– Verwaltung von bis zu zwei RS-485-Verbindungen für den Anschluss der FD-Geräte
– Ethernet-Port 10/100 Mbit/s für die Verbindung mit dem XAtlas-Server in TCP/IP
– eigenständige Datenbank, mit der der Betrieb eines Untersystems oder eines kompletten Sektors mit mehreren Durchgängen sichergestellt werden kann – sogar dann, wenn keine Verbindung mit dem Server vorhanden ist („Server independent“, dezentrales System)
– Verwaltung von Durchgängen, Lesegeräten und Sensoren, deren Betrieb auch unter den folgenden Bedingungen gewährleistet wird:
· ein oder mehr Feldgeräte (FD) sind defekt oder außer Betrieb
· der Systemserver ist defekt, außer Betrieb oder nicht erreichbar
· eine der Verbindungen ist getrennt
– automatische Abstimmung zwischen Datenbank und Server mit allein den Informationen, die den aktiven Bereich betreffen
– Kommunikation mit dem Systemserver, auf dem das XAtlas-Programm installiert ist, und mit weiteren FM über Ethernet in TCP/IP und dank Peer-to-Peer-Übertragung, wodurch globale Kontrollen auch in Abwesenheit des Servers gewährleistet sind (z.B. globales Anti-Passback, maximale Aufenthaltsdauer in einem bestimmten Sektor, Höchst-/Mindestanzahl an Anwesenden)
– Verwaltung von intelligenten, XAtlas-gestützten Terminals (X1, X2, AX DOOR, AX GATE usw.) und somit lokale Implementierung der fortgeschrittendsten Methoden der Sektorkontrolle

ANTI-TAMPERING-FUNKTION
FM II verfügt über eine Anti-Tampering-Funktion zur Manipulationsvorbeugung, die auf 2 verschiedene Arten eingesetzt werden kann:
– „Tamper“-Anschluss (Anschlussklemmen für einen normalerweise geschlossenen Kontakt, zur Anbringung an einer Schranktür z.B.)
– eingebauter Lichtsensor, zur Auslösung des Alarms im Falle von Lichteinfall (bei Öffnung des FM-Gehäuses)

POE VERSION
Auch in PoE-Version erhältlich: FM II kann in den dafür vorgesehenen Netzwerken auch über ein Ethernetkabel mit Strom versorgt werden (PoE).

CPU
ARM3505 CORTEX A8, 32 Bit, 600 MHz, 256 MB Flash, 256 MB RAM
SPEICHER
Extrahierbare SD-Karte zu 4 GB
Bei Defekt wird die SD-Karte einfach in einen neuen FM eingeführt und sie arbeitet sofort weiter.
BETRIEBSSYSTEM/WEITERE FUNKTIONEN
Linux
sichere Datenbank mit eigentumsrechtlicher Verschlüsselung
HTTPS-Protokoll mit vorprogrammierbarer Verschlüsselungsprozedur (AES 256, 3DES) und 256-Bit-Schlüsseln, TLS-Authentifizierung
RS-485-Protokoll: SPP mit eigentumsrechtlicher Verschlüsselung
AKKUMULATOR
integrierter Akku für eingebettete RTC
Akkumulator für eine kontrollierte Selbstausschaltung bei eventuellem Ausfall der Stromversorgung
KOMMUNIKATIONSSCHNITTSTELLEN
2 optogekoppelte RS-485-Ports für den Anschluss der FD-Feldgeräte und für die Speisung
1 RS-232-Port mit RJ-45-Steck

Info

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